Buisness Style
one more time with feeling
Mia

Ein Schulgebäude, nach dem letzten, rettenden Läuten betrachten zu können, ist Recht interessant. Zuerst einmal sind es Kinder verschiedenen Alters. Beim ersten betrachten. Wenn man sich genauer in der Menge umsieht ist es möglich, die verschiedenen Stimmungen sofort zu erkennen. Niemals werden Gefühle so ehrlich offenbart, als beim Verlassen einer Schule.

Ein hübsches Mädchen verließ die Schule, nach einer Gruppe kreischender Mädchen, von denen sie selbst nicht viel hielt. Eine Strähne hatte sich aus dem Knoten ihrer braunen Haaregelöst, ansonsten saß alles perfekt. Ihre Kleidung war stilvoll und passend gewählt, ihre Beine keinen Gramm zu dick, als, dass der schwarze Rock hätte beschissen aussehen können. Ihr Name war Maya Jenkins und sie war laut und herrisch- aber wunderschön.

Als nächstes kam ein Junge, sehr groß und eher schlank. Er war einer dieser Jungen bei denen man ansatzweise vom Aussehen aus, auf den Charakter schließen kann. Und sein Charakter war ordentlich, organisiert und diszipliniert- und er hatte diese wundervolle Art von Humor, die selbst bei ihm (-einen Jungen dessen Alter darauf schließen ließ, dass er gerade in eine Zeit kam, indem Jungen beginnen Vollidioten zu werden) niemals niveaulos wirkte. Er hatte einen guten Geschmack was Musik betraf, Ziele vor Augen und kam aus einer gut situierten Familie, die großen Wert auf seine schulischen Leistungen legten, welcher dieser immer erfüllte. Sein Name war quer über all meine Schulhefte und -Bücher verstreut. Noah.                                                          Noah Kyperson.

Und dann- ja dann- kam ich. Mia Annabella Potter. Rundlich (-wobei ich das Wort überweiblich gerne bevorzuge), wie ich nunmal bin, lächelnd und laut mit meiner besten Freundin redend. Einmal habe ich ein Buch gelesen (Einfach Typisch! - Die 4 Charaktertypen unter der Lupe- ich muss es hiermit echt empfehlen) mit dessen Hilfe ich herausgefunden habe, dass ich sanguinisch bin. Eine fette, sanguinische, von ihrem emotionalen FlachwixerExfreund nicht mehr geliebte Teenagerin, mit Blümchenstrumpfhosen über den Beinen und Doc Martend an den Füßen, deren sehnlichster Wunsch es ist, eine schlanke, sanguinische, wieder mit ihrem emotionalen FlachwixerExfreund zusammen seiende Teenagerin zu werden.

8 Monate hatte ich meinen ersten Freund behalten. Verliebt war ich schon etwas länger in ihn- bis heute zieht es sich auf dreieinhalb Jahre. Doch dazu später. Tatsache war, dass ich ihn nicht vergessen konnte. Ich war 14, hatte genügend Chancen mich zu verlieben und wein(t)e ihm hinterher. Aber zurück zu der Geschichte.

Der Name meiner besten Freundin war Clarice. Clarice war beinahe das exakte Gegenteil von mir und ich bin mir bis jetzt sicher, dass dies der Grund ist, warum wir uns gegenseitig so tolerieren können. Es war Montag und damit China-Day, weshalb wir uns auf den Weg in die Stadt machten. Während wir auf unser Essen warteten, redeten wir über all die emotionalen Flachwixer, die uns das Leben schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Sie beteuerte natürlich, dass ich kein hoffnungsloser Fall bin und erklärte mir mit Nachdruck, dass er an allem Schuld war und ich als starke, unabhängige Frau aus der ganzen Sache verschwunden bin. Ich nickte und nickte und prägte mir ihre Worte genau ein, auch wenn sie mir diese schon hunderte Male gesagt hatte. Sie wurde niemals müde mich aufzuheitern, wenn ich am Boden zerstöhrt war. Das Essen kam und ich lenkte das Thema auf ihre Probleme. Dann gingen wir zur Bushaltestelle und redeten über die Schule. Sie erinnerte mich an alles, was ich am nächsten Tag nicht vergessen sollte und schärfte mir ein, die Hausübungen zu Hause zu machen, bevor sie in den Bus stieg. Manchmal war sie dann doch mehr eine große Schwester, als ein beste Freundin.

Am Nachmittag regnete es und ich verplemperte die Zeit damit mir Familien im Brennpunkt, Verdachtsfälle und Betrugsfälle anzusehen. Ich zog es vor mich so sehr in die Serie zu vertiefen, dass meine Gedanken auf keinen Fall in irgendeiner Weise auf ihn zurückschweifen konnten. Taten sie dann aber trotzdem und ich brauchte drei Packungen Taschentücher und einmal Stolz und Vorurteil mit meiner Mama, bis ich mich wieder stark und unabhängig fühlte und mir die Worte meiner Freundin wieder ins Gedächdnis gerufen zu haben.                                                              Stark.                                                                          Unabhängig.                                                                   Frau.                                                                                Ich legte mich in die Badewanne und las, bevor ich mich ins Bett legte. Dann telefonierte ich noch einendhalb Stunden mit Marshall (-dem Cousin von Clarice), um ihm die Einsamkeit zu nehmen. Sein Vater war ziemlich selten zu Hause und er hatte mich zu seiner besten Freundin deklariert. Danach machte ich Lizzy, einem Goth aus unserer Klasse lange klar, dass das Leben schön und sinnvoll war, bevor ich mir das Hörspiel Ratatouille anhörte. Beim fünften Durchgang der CD schlief ich ein. Die vergessenen Hausaufgaben, waren am nächsten Tag das kleinste Problem.. .Hochachtungsvoll.

Ms. SnowWhitePink

1.3.11 21:08


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Teil 1. Zeit, sich vorzustellen.

 Oft blickt er sie an wie seine Muse, seine Inspiration -und doch sachlich, als wäre seine Zuneigung zu ihr eine bloße Feststellung. Sie war hübsch, auch ich musste das zugeben. Nicht zu klein und nicht zu groß, schlank, aber nicht zierlich, mit ihrem braunen Haar, welches ihr Gesicht sanft umrahmte oder zu einem unordentlichen Knoten gebunden, der auf seltsame Weise trotzdem Perfektion ausstrahlte.               Wenn ich mich hingegen in einer Geschichte beschreiben müsste, würde wohl "Ein rundliches, kleines Mädchen mit blondem, schlichtem Haar" auf dem Papier stehen            Allerdings war ich voll und ganz in ihn verliebt, mit jeglichen seiner Charaktereigenschaften, all seinen Makeln(-wobei ich bis heute noch keinen gefunden habe) und all seiner stillen Perfektion.

<<Maya>>

<<Maya<<

<<Maya>>

Allein ihr Name! Und trotzdem war mir klar, dass ich sie mochte und wenn er sie liebte musste ich diese Tatsache hinnehmen. Auch, wenn der drohende Schmerz mich zu zerreißen drohte, war es unumgänglich. Zudem lief alles auf eine einzige, quählende Frage hinaus, die mir Nacht für Nacht den Schlaf raubte und mir den Atem stocken ließ, die sich in meine Gedanken schlich und in meinem Kopf wiederhallte.

Konnte ich damit Leben?

 

 

Meine Lieben (-oder, wer auch immer durch Zufall bei meinem Blog landet:

Mit 14 über sein Leben zu schreiben, ist aufregend. Ich fange jetzt an (,denn es ist nie zu früh). Unsere Hauptfigur übrigens, heißt Mia. Aus ihrer Sicht, werde ich meine Blogs schreiben. Sie ist das typische 14- Jährige Mädchen, dass ihren ersten Freund (-und somit die erste große Liebe) bereits hinter sich hat und jetzt leidet. Mal sehen, ob sie damit klar kommt(: Der emotionale Flachwi.er, der ihr Herz so unheilbar gebrochen hat, trägt den Namen Noah, aber dazu mehr im nächsten Blog. Nur ein kleiner Vorgeschmack.

Ich bin der Meinung, liebe Leser, dass die Aussage "Deine Sorgen, möchte ich haben" von einer Erwachsenen an eine Teenagerin nicht ganz richtig ist. Um so mehr darüber geschrieben wird, umso besser.

Ein Grund, warum ich diesen Blog schreiben möchte.

Grund 2 ist, dass ich einfach gerne schreibe.

Aber das ist uninteressant im Moment.

Hochachtungsvoll.

Ms. Kaffee.In.Massen

PS.: Rechtschreibfehler sind mit unter zu erwarten(:    

 Ich entschuldige mich jetzt schon für diese.

(:

28.2.11 22:21


dreamer
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